
Im Mai 1991 fand im nordrhein-westfälischen Bocholt das erste Symposium für Redakteure und Schriftsteller von Heimatzeitschriften statt. Die dazu eingereichten Exemplare der Heimatzeitschriften bildeten einen beachtlichen Bestand. Durch das Engagement des Bocholter Stadtarchivars und Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatzeitschriften des Deutschen Heimatbundes Dr. Hans Oppel, entschloss sich die Stadt Bocholt, zusammen mit dem Bund Heimat und Umwelt (BHU) auf Grundlage der bereits vorhandenen Zeitschriftenexemplare eine Bibliothek aufzubauen. Aus Personal- und Platzgründen verließ die Bibliothek im Jahre 2001 die Stadt Bocholt und wurde in einem gemeinsamen Projekt des BHU und der Stiftung Naturschutzgeschichte in der Vorburg von Schloss Drachenburg in Königswinter in einem Umfangreichen Archiv untergebracht, gepflegt und erweitert. Aufgrund organisatorischer Umstrukturierungen musste die Bibliothek noch einmal umziehen. Der über die Jahre auf 25.000 Bände angewachsene Zeitschriftenbestand fand im sachsen-anhaltischen Dorf Zuchau unter dem organisatorischen Dach des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt e. V., einem Landesverband des BHU, sein neues Zuhause.
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