
Ein Schwerpunktthema des BHU sind historische Friedhöfe. WDR 5 sendet nun am 7. Juli 2010 in der Reihe „Scala“ einen Beitrag zu diesem Thema: „Geometrie zwischen Leben und Tod“. In der Sendung kommen u.a. Gerd Bermbach und Kerstin Walter zu Wort, die als Referenten und Autoren für den BHU tätig sind. Weitergehende Informationen zum Thema „Historische Friedhöfe in Deutschland“ sind in der gleichnamigen Publikation zu finden, die beim BHU gegen Spende bestellt werden kann.
Die Journalistin Claudia Friedrich stellt für den WDR vor: „Hohe Bäume, wilde Wiesen, bunte Blumen, geschwungene Wege. Eine entworfene Landschaft, in denen Gräber liegen. Verziert mit Marmorstelen, Glasornamenten, Metallobjekten, reliefgeschmückten Steinlatten. In der Synthese von Natur, Architektur und Kunst liegt das Ideal des Friedhofs der Neuzeit. Ein Gedächtnispark, der den Raum prägt. Im 18. Jahrhundert entstand die Idee vom vernünftigen und schönen Friedhof. Gräber werden als ästhetische Gebilde begriffen. Der Gottesacker wich der Gartenkunst. Monumentale Grabanlagen entstanden. Heutzutage werden Monumente immer mehr durch Miniaturen ersetzt. Worin liegt das Wesen der Friedhofskunst? Scala flaniert durch den skulpturalen Raum zwischen Leben und Tod.“
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